15 Jahre Selbsthilfegruppe Taubblinde Thüringen

Veranstaltung 15 Jahre Jubiläum der SHG Taubblinde Thüringen am 10. Juni 2016 in Erfurt

Die Selbsthilfegruppe Taubblinde in Thüringen wird 15 Jahre alt. Die ehrwürdige Zahl 15 möchten wir feiern in Erfurt in Thüringen. Wir laden herzlich zur Veranstaltung zum 15-jährigen Jubiläum der SHG Taubblinde Thüringen ein.

Wann: Freitag, 10. Juni 2016
Wo: Seniorenclub, Hans Grundig Straße 25, in Erfurt
Einlass um 10.00 Uhr

Programm:
– Filmvorführung „15 Jahre Bestehen SHG Taubblinde Thüringen“
– Eröffnung der Jubiläumsfeier
– Begrüßung der Vorsitzenden Irmtraud Sieland
– Grußwort der Thüringer Ministerin Heike Werner
– Grußwort des Thüringer Behindertenbeauftragten Joachim Leibiger
– Grußworte und Ehrengäste
– Inklusion trotz Taubblindheit: Taubblinde berichten über den Alltag – welche Barrieren gibt es ? Lothar Herz selbst taubblind
– Übergang zum kulturellen Rahmenprogramm
– Trommelmusik „Afrikanische Rhythmen“
– Barfuß Strecke Laufen, Fühlen mit Händen und Füßen im Garten,
Orientieren, Zusehen und Zuhören
– Informationsausstellung, Hilfsmittel, Materialverkauf, Bastelarbeiten

Im Saal gibt es ab 10.00 Uhr Speisen und Getränke, um 12.30 Uhr Grillen, Bratwurst, Klops, Salat u.a., um 15 Uhr Kaffee/Kuchen

Eintritt: 8,00 €
1 Begleitung: kostenfrei

Alle Taubblinde, Hörsehbehinderte, Usher Syndrom Betroffene, Gehörlose, Schwerhörige, CL, Bekannte, Begleitung, Angehörige, hörende Menschen und Interessanten sind herzlich eingeladen.

Anmeldeschluss zum 31. Mai 2016 an Irmtraud Sieland,
Fax: 036024-52319, Mail: irmasieland@googlemail.com

Weiter Information – Internet: www.taubblinde-thueringen.com

In diesem Anhang sind für die Veranstaltung des 15-jährigen Jubiläums der SHG Taubblinde Thüringen am 10. Juni 2016 in Erfurt ein.

Details findet Ihr im Anhang
Rundbrief – DOC und PDF
Programm – DOC und PDF
Anmeldung – DOC und PDF
Plakat – PDF

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für Peter Hepp

Lieber Peter,

Der BAT-Vorstand gratuliert Dir zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes ganz herzlich. Wir freuen uns mit Dir über diese Auszeichnung.
Wir respektieren Deine Leistungen und dafür, dass Du soviel für die Taubblindenarbeit getan hast und dich weiter engagierst, ebenso wie die ganze Arbeit in der Diakonie.

Alle Taubblinde sind froh über Deine Hilfe.
Wir wünschen Dir weiter viel Erfolg und viel Glück in die Zukunft.

mit taktilfreundlichen Grüßen

Dieter Zelle
1.Vorsitzender der BAT e.V

Europäischer Protesttag am 4. Mai in Berlin – Wir sind dabei!

Liebe Taubblinde, Hörsehbehinderte und Freunde,

sicher habt Ihr gelesen und erfahren, dass wir über Arbeitsentwurf vom Bundesteilhabegesetz sehr enttäuscht sind. Deshalb wollen wir am 4. Mai –Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung- in Berlin demonstrieren, mit anderen behinderten Menschen.

Wir kämpfen für Anerkennung der Taubblindheit, Merkzeichen TBL, Teilhabe jetzt usw. Es wäre schön, wenn wir uns gemeinsam treffen und beim Protestmarsch gehen würden. Ihr könnt selber schwarze T-Shirts und Plakate mitbringen, auch vom Demo 2013.

Auf den Plakate können so stehen:
Merkzeichen TBL statt aHS
Taubblinde in Isolierhaft, Schluss damit!
Teilhabe jetzt!
Bundesteilhabegesetz für behinderte Menschen und auch für Taubblinde etc.

Wir treffen uns um 12.30 Uhr vor dem Kanzleramt (nicht am Reichstag). Ihr könnt vom Berliner HBF zum Kanzleramt zu Fuß gehen. An der Straße Otto-Bismarck-Allee Übergang vom HBF zum Kanzleramt werde ich dort sein. Gerne gebe ich euch einige schwarze TShirts (15 Stücke habe ich noch übrig) mit Anerkennung von Taubblindheit gegen Spende an BAT e.V.

Die Kundgebung am Bundeskanzleramt beginnt um 13 Uhr.
Danach gegen 13.30 Protestmarsch zum Brandenburger Tor
Von 14 bis 16 Uhr gibt es Bühnenprogramm am Brandenburger Tor.

Deutscher Gehörlosenbund, Deutscher Blinden-und Sehbehindertenverband sind auch dabei.

Anbei die Infos in den Anhang. Flyer und Plakat
Wenn es noch Fragen gibt, steht Frau Gudrun M.-Sieke zur Verfügung.

Bundesteilhabegesetz – Taubblinde Menschen sollen außen vor bleiben

Pressemitteilung

Laut Sozialministerin Andrea Nahles wird das Bundesteilhabegesetz (BTHG) zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Die erste offizielle Version, der Referentenentwurf, sollte laut ursprünglicher Planung im Herbst 2015 vorliegen. Nun ist Ostern vorbei und das Warten wird zur Geduldsprobe. Will die Bundesregierung das Gesetz etwa unter einem solchen Zeitdruck durchpeitschen, dass niemand mehr angemessen mitreden kann? Der seit drei Monaten kursierende Arbeitsentwurf lässt Schlimmes vermuten. dbsv-direkt hat bereits einige Negativbeispiele aufgezählt und ausführlich über die Pläne zur Blindenhilfe berichtet (siehe www.teilhabegesetz.dbsv.org). In der heutigen Ausgabe soll nun auf die Belange taubblinder Menschen aufmerksam gemacht werden, die in puncto Teilhabe mal wieder leer auszugehen drohen.

Taubblindheit ist eine Behinderung eigener Art. Wer gravierende Hör- und Seheinschränkungen hat, kann fehlendes Hören nicht mehr durch Sehen ausgleichen und umgekehrt. Der Gemeinsame Fachausschuss hörsehbehindert/taubblind (GFTB) fordert deshalb seit fast zehn Jahren ein eigenes Merkzeichen für Taubblindheit im Schwerbehindertenausweis. Ein solches soll nun laut Arbeitsentwurf tatsächlich eingeführt werden, aber nicht den Namen „taubblind“ (TBl) tragen, sondern „außergewöhnlich hörsehbehindert“ (aHS). „Hier werden hörsehbehinderte und taubblinde Menschen in einen Topf geworfen“, stellt der GFTB-Vorsitzende Reiner Delgado fest. „Das ist ein Rückschritt in der Anerkennung von Taubblindheit und bagatellisiert diese Behinderung.“

Stellungnahme zum Bundesteilhabegesetz

Verschiedene Taubblindenverbände haben in Zusammenarbeit eine Stellungnahme zum Arbeitsentwurf des Bundesteilhabegesetzes des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vefasst. Diese kann unter folgendem Link eingesehen werden:

Stellungnahme zum Arbeitsentwurf des Bundesteilhabegesetzes im Hinblick auf die Teilhabe taubblinder Menschen

Ein Taubblinder auf dem Jakobsweg

Foto_Sven_Fiedler

Sven Fiedler, taubblind, ist vielen bekannt durch seinen Newsletter und die Homepage tbl-info.org.
Nun bereitet er sich intensiv auf seine Reise vor. Sein Ziel ist es, den Jakobsweg in Spanien zu gehen. Zusammen mit Taubblindenassistenten möchte er insgesamt 42 Tage in Spanien unterwegs sein.
Aber es ist nicht nur sein persönlicher Traum, den er sich erfüllen möchte. Er will auch für alle Menschen mit Taubblindheit ein Zeichen setzen. Er möchte demonstrieren, dass Taubblinde ein Abenteuer wagen können, er möchte mit anderen Menschen ins Gespräch kommen und über Taubblindheit aufklären, er möchte auch durch Beiträge in der Presse und Interviews auf die Situation taubblinder Menschen hinweisen. Er möchte deutlich machen, dass Assistenz dringend gebraucht wird.
Dieses Vorhaben ist mit hohen Kosten verbunden. Jeder kann helfen. Nicht nur mit Spenden – worüber er sich auch freuen würde – sondern auch mit der Veröffentlichung der Pressemitteilung . Ihr dürft diese gerne an Zeitungen weiterleiten und sie auch anderweitig verbreiten. Kennst du jemanden, der ihn unterstützen kann? Kennst du Personen, die ihn gerne sponsern würden? Kennst du Stiftungen o.ä. die solche Projekt fördern?
Bitte leite diese Info gerne weiter.

Einzelheiten zu dem Projekt Jakobsweg findest du auf der Homepage
www.tbl-jakobsweg.de

Ein Preis „Ein Herz für Taubblinde“ für Gudrun Marklowski-Sieke und Ulrike Fourestier geehrt

Preisträger Gudrun Marklowski-Sieke

Am 13.11.2015 hat die Taubblindenberatertagung des Gemeinsamen Fachausschusses Hörsehbehindert/Taubblind (GFTB) in Kassel zum zweiten Mail den Preis „Ein Herz für Taubblinde“ verliehen. Die diesjährige Preisträgerin ist Gudrun Marklowski-Sieke. Der Preis ist eine herzförmige Skulptur mit Auge und Ohr aus Fichtenholz mit Namensemblem, geschnitzt vom taubblinden Sven Fiedler.

Die Preisträgerin Gudrun Markowski-Sieke ist Leiterin der Beratungsstelle für Menschen mit Taubblindheit in Oberlinhaus Potsdam und wurde für ihr außergewöhnliches Engagement für die Taubblindengemeinschaft geehrt.

Wir von BAT e. V. sind sehr stolz auf unser Mitglied und gratulieren der Preisträgerin!

Wir wurden auf dem Fehler im Bericht vom 15. Februar 2016 hingewiesen, dass noch eine weitere Preisträgerin Frau Ulrike Fourestier mit Frau Gudrun Marklowski-Sieke von Sven Fiedler, Taubblinder, für www.taubblinden-info.org geehrt wurde. Der Preis in der Kategorie „Einrichtungen/Institutionen“ geht an dem Taubblindendienst der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V., Leiterin Frau Fourestier nahm den Preis auf der Taubblindenberatertagung in Kassel entgegen. BAT-Vorstand gratuliert Frau Fourestier als Preisträgerin.

Wir bitten um Entschuldigung für diesen Fehler.
BAT e.V.

Seminar Medienkompetenz in Erfurt

BAT e.V. veranstaltet das Seminar Medienkompetenz für die Usher-betroffenen und sehbehinderten Menschen, die mit dem Medium Internet besser umgehen lernen möchten. Der Referent Uwe Zelle selbst ist Usher-betroffen und wird das Seminar leiten. Es findet vom 18. März bis 20. März 2016 in Erfurt statt.

Medienkompetenz:

  • Schwerpunkte des Vortrages sind:
    der Umgang mit sozialen Netzwerken, z.B. Facebook, Video hochladen
  • barrierefreies Telefonieren, TESS
  • der Umgang mit Smartphones, Videoaufnahmen machen und schicken
  • YouTube, Veröffentlichung von Videos

Den Anmeldebogen können Sie als doc und pdf-Dokument herunterladen. Dem Bogen können Sie detailliertere Informationen zur Veranstaltung entnehmen.

Barrierefreie Spreewald-Kahnfahrt

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Anfang September 2015 nahmen zwei Dutzend Personen der Selbsthilfegruppe Taubblinde in Berlin mit einer Gebärdensprachdolmetscherin an der rollstuhlgerechten Kahnfahrt des Fährmannsvereins „Flottes Rudel“ in Lübben/ Spreewald teil. Der Kahn hatte eine kleine Hebebühne und einen Platz mitten zwischen den Sitzreihen für den Rollstuhl um den Ein- und Ausstieg zu erleichtern. „Kahn“ ist die Bezeichnung für ein flachgehendes, mit Stocherstangen wie Staken zu bewegendes Boot, das in den Flüssen und Kanälen des Spreewalds häufig anzutreffen ist und dort lange Zeit als hauptsächliches Verkehrsmittel diente. Unsere Kahnrundfahrt dauerte mit Grillessen ca. 5 Stunden, in denen wir durch das grüne Lübben und die malerische, urwüchsige Wald- und Wiesenlandschaft unmittelbar zum Storchennest fuhren. Der Fährmann erzählte uns viel Wissenswertes über den Spreewald und seine Tradition. Kurz hielten wir an einem Imbiss am Fluss, um die leckeren Spreewaldgurken auszuprobieren.