Beschluss des Niedersächsischen Landtags – Taubblindenassistenzausbildung in Niedersachsen geplant

Rede der Niedersächsischen Sozialministerin Cornelia Rundt – „Ich möchte zunächst die Gelegenheit nutzen und Sie auf einen Film aufmerksam machen, der am 1. Januar in den deutschen Kinos angelaufen ist und ganz viel mit unserem Thema zu tun hat. Der Film heißt „Die Sprache des Herzens“. Er spielt im Frankreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts und in seinem Mittelpunkt steht eine junge Frau, die taubblind geboren wurde. Er wurde von der Filmkritik sehr gut aufgenommen und ist bereits ausgezeichnet worden. Dieser Film ist zwar nicht Anlass unserer Bemühungen um die Verbesserung der Situation taubblinder Menschen, aber durchaus eine Ergänzung.

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FAZ: Keine Assistenz – Null Teilhabe

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Alltag eines Taubblinden – Das Alphabet in der Hand
Sein Tag ist still, um ihn herum ist es dunkel, er ist blind und taub. Karl-Erich Kreuter hat eine Behinderung. Dem Gesetz nach gibt es sie gar nicht.

Link zum Artikel:
http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/alltag-eines-taubblinden-das-alphabet-in-der-hand-13389021.html

Die Sprache des Herzens – Kinostart ab 1. Januar 2015

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Blind und taub geboren, ist die 14-jährige Marie Heurtin unfähig zu jeder Art von Kommunikation. Entgegen dem Rat eines Arztes, der sie für „dumm“ hält, kann sich ihr Vater, ein einfacher Handwerker, nicht dazu durchringen, sie in eine Anstalt einzuliefern. Aus Verzweiflung wendet er sich an das Institut Larnay in der Nähe von Poitiers, wo sich Nonnen um taube junge Frauen kümmern. Trotz der Skepsis der Mutter Oberin nimmt die junge Schwester Marguerite das „wilde kleine Tier“ unter ihre Fittiche. Sie tut alles, was in ihrer Macht steht, um Marie der Dunkelheit zu entreißen. Und auch wenn zahlreiche Rückschläge und Enttäuschungen den Weg begleiten und sie manchmal in Versuchung ist, aufzugeben, hat sie schließlich doch Erfolg. Ihre feste Überzeugung, dem Kind helfen zu können, und die Liebe zur kleinen Marie leiten sie.

Die Sprache des Herzens – Facebook
Film-Trailer – Youtube
Die Sprache des Herzens – Homepage

Einkommens- und Vermögensgrenze muss weg

© Kobinet Nachrichten
Auch Menschen mit hohem Assistenzbedarf müssen das Recht haben, für eine Ausbildung ihrer Kinder oder einen Urlaub zu sparen. Und es muss auch möglich sein, dass Menschen, die Eingliederungshilfe erhalten, heiraten können, ohne dass das Einkommen eines Partners nahezu komplett verrechnet wird“, erklärte Verena Bentele zum heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.

Mehr Informationen unter:
Kobinet Nachrichten

Stiftung ‚taubblind leben‘ – Engagementpreis nominiert

Stiftung taubblind leben für den Deutschen Engagementpreis nominiert!

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Die 15 Finalisten wurden aus ca. 1200 vorgeschlagenen Projekte ausgewählt, die Stiftung taubblind leben hat es geschafft, das Finale für die Vergabe des Engagementpreises zu erreichen!
Bis zum 31. Oktober kann jeder nun abstimmen.

Deshalb bittet die BAT e.V. um eure Unterstützung!
Wichtige Info für die Abstimmung: Ihr bekommt nach eurer Eintragung der Abstimmung eine E-Mail. : Bitte den link in der E-Mail anklicken! NICHT VERGESSEN!

siehe auch im Video in DGS über die Erklärung der Abstimmung.

Link zur Abstimmung: http://www.deutscher-engagementpreis.de/online-voting/abstimmen.html

Link zur Pressemeldung

Seminarworkshop in Wernigerode

Der Workshop findet vom 31. Oktober bis zum 2. November 2014 in Wernigeriode statt.
Katja Fischer, die als Diplom-Sozialarbeiterin tätig ist, wird als Referentin kommen. Sie hat damals die Demonstration „Gebärdensprache macht stark“ in Berlin organisiert und für uns Taubblinde den interessante Film „Taubblinde in Isolationshaft“ im Auftrag von Aktion Mensch aufgeführt.

Das Thema des Workshop lautet:
Wie können wir unsere Verbandsarbeit und Arbeit in der Selbsthilfegruppe für Taubblinde/Hörsehbehinderte optimieren (verbessern)?

Es ist nur für die Vorstandsmitglieder sowie die SelbsthilfegruppeleiterInnen (SHG) aus Deutschland und MitarbeiterInnen im BAT e.V. und in SHGs konzipiert.

Anmeldung zum Workshop – Download

Anmeldeschluss ist der 30.September 2014!
Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Thementag – Usher-Syndrom – in Darmstadt

Leben mit Usher

Am 18. Oktober findet der Thementag „Ushe-Syndrom“ in Darmstadt statt.
1914 beschrieb der englische Augenarzt Charles Usher erstmals umfassend das Usher-Syndrom. 100 Jahre später möchte der Selbsthilfeverein „Leben mit Usher-Syndrom e.V.“ die Gelegenheit nutzen und mit zahlreichen Akteuren aus den Bereichen Selbsthilfe, Sozialrecht, Rehabilitation, Medizin und Forschung in Form eines Thementags eine Standortbestimmung vornehmen.

Flyer – Thementag Usher-Syndrom

Anmeldung zum Thementag

Sozialministerin Müller: Bund muss für Taubblinde ein eigenes Merkzeichen einführen

Pressmiteilung – München, 1. Juli 2014

5 Jahre Fachdienst Integration taubblinder und hörsehbehinderter Menschen
Sozialministerin Müller: „Koalitionsvereinbarung umsetzen: Bund muss für
Taubblinde ein eigenes Merkzeichen einführen“

Anlässlich der heutigen Jubiläumsfeier zum 5-jährigen Bestehen des Fachdienstes Integration taubblinder und hörsehbehinderter Menschen in Bayern (ITM) in München forderte Bayerns Sozialministerin Emilia Müller den Bund auf, das Merkzeichen „TBI“ für taubblinde Menschen im Schwerbehindertenausweis einzuführen. „Taubblinde Menschen sind besonders auf unsere Unterstützung angewiesen. Denn Taubblindheit ist eine Behinderung, die sich nicht nur allein aus der Addition von Taubheit und Blindheit ergibt. Die beiden Sinnesbehinderungen führen dazu, dass taubblinden Menschen nur sehr eingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teil haben können.