Onlinebefragung – Betreuung oder Pflege beim Wohnen?

Wir sind ein Team des Arbeitsbereichs ‚Pädagogik und Rehabilitation hörgeschädigter Menschen’ der Universität zu Köln. Wir haben von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV-Spitzenverband) den Auftrag, gehörlose und taubblinde Menschen mit einem Fragebogen zu befragen. Der Fragebogen wurde von hörenden, gehörlosen und taubblinden Menschen gemeinsam erstellt. Es geht darum, wie gehörlose und taubblinde Menschen in Zukunft leben wollen, wenn Sie betreuungs- oder pflegebedürftig sind. ‚Pflege‘ bedeutet zum Beispiel: Hilfe beim Waschen und Anziehen. ‚Betreuung‘ bedeutet zum Beispiel: Beaufsichtigung / Begleitung (das heißt, der Betreute kann oft nicht alleine bleiben, zum Beispiel, weil er nicht weiß wo er ist) oder auch Hilfe beim Ausfüllen eines Formulars. Jede Meinung ist für uns wichtig. Dies hilft uns Ideen zu sammeln und gute Vorschläge zur Verbesserung der Pflege und Betreuung gehörloser und taubblinder Menschen machen zu können. Das Ziel ist, dass beide Gruppen mit guter Lebensqualität möglichst selbstbestimmt leben können. Die Auswertung ist natürlich anonym. Der Fragebogen kann in circa 20 Minuten bearbeitet werden.

Sind Sie gehörlos oder taubblind? Wir brauchen Ihre Mithilfe!
Es geht darum, wie Sie als gehörloser oder als taubblinder Mensch später einmal wohnen möchten, wenn Sie Betreuung oder Pflege brauchen.

Dazu haben wir von der Universität zu Köln, d.h. hörende, gehörlose und taubblinde Menschen eine Onlinebefragung erstellt.
Bitte helfen Sie mit Ihrer Meinung die Situation zu verbessern – bitte benutzen Sie die Internetbrowser: Chrome, Firefox oder Internetexplorer. Bitte benutzen Sie nicht Safari.

Hier geht es zur Onlinebefragung:
http://www.onlineumfragen.com/login.cfm?umfrage=65058

Ein Preis „Ein Herz für Taubblinde“ für Gudrun Marklowski-Sieke und Ulrike Fourestier geehrt

Preisträger Gudrun Marklowski-Sieke

Am 13.11.2015 hat die Taubblindenberatertagung des Gemeinsamen Fachausschusses Hörsehbehindert/Taubblind (GFTB) in Kassel zum zweiten Mail den Preis „Ein Herz für Taubblinde“ verliehen. Die diesjährige Preisträgerin ist Gudrun Marklowski-Sieke. Der Preis ist eine herzförmige Skulptur mit Auge und Ohr aus Fichtenholz mit Namensemblem, geschnitzt vom taubblinden Sven Fiedler.

Die Preisträgerin Gudrun Markowski-Sieke ist Leiterin der Beratungsstelle für Menschen mit Taubblindheit in Oberlinhaus Potsdam und wurde für ihr außergewöhnliches Engagement für die Taubblindengemeinschaft geehrt.

Wir von BAT e. V. sind sehr stolz auf unser Mitglied und gratulieren der Preisträgerin!

Wir wurden auf dem Fehler im Bericht vom 15. Februar 2016 hingewiesen, dass noch eine weitere Preisträgerin Frau Ulrike Fourestier mit Frau Gudrun Marklowski-Sieke von Sven Fiedler, Taubblinder, für www.taubblinden-info.org geehrt wurde. Der Preis in der Kategorie „Einrichtungen/Institutionen“ geht an dem Taubblindendienst der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V., Leiterin Frau Fourestier nahm den Preis auf der Taubblindenberatertagung in Kassel entgegen. BAT-Vorstand gratuliert Frau Fourestier als Preisträgerin.

Wir bitten um Entschuldigung für diesen Fehler.
BAT e.V.

Erfahrungsbericht – Das Seminar „Wie man ein gutes Gespräch durchführen kann“

Vom 09. bis 11.Okt. 2015 fand der Seminarworkshop von Antoinette Brücher und Uwe Zelle im Arbeiterbildungszentrum (ehemaligen Schacht) in Gelsenkirchen statt. Es wurde für SHG-Leitern und Vorstandsmitgliedern angeboten.

Am Freitag, d. 9. Okt. nachmittags trafen die 7 taubblinden TeilnehmerInnen  mit den TBA ein. Nach dem Abendessen wurden die Begrüßungen und die Vorstellungen der Dozenten und den Teilnehmern in der Runde geführt. Anschließend haben die TeilnehmerInnen auf Bitte der beiden Dozenten die Vorstellungen und die Ideen über gute Gesprächsführung für nächsten Tage gesammelt.

Qualifizierung zur Taubblindenassistenz 2016/17 – GIB in Nürnberg

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Taubblindheit/Hörsehbehinderung ist eine Behinderung der eigenen Art und keinesfalls die Summe von Blindheit/Sehbehinderung und Taubheit/Hörbehinderung. Taubblinde Menschen haben ganz besondere Bedarfe, um am sozialen Leben gleichberechtigt teilnehmen zu können. Ein wichtiger Aspekt dabei spielt die Taubblindenassistenz (TBA). Noch immer gibt es viel zu wenige Assistenten, die ausreichend qualifiziert sind!

Das GIB bietet bereits seit 2010 eine TBA-Qualifizierung an. Die nächste Qualifizierung zur Taubblindenassistenz 2016/17 startet im November 2016.

Wir freuen uns überzahlreiche Bewerbungen bis spätestens 30.09.2016.

Das Wichtigste zur Qualifizierung im Überblick:
Start der Qualifizierung: 25.-27.11.2016
(weitere Termine in Kürze auf www.giby.de)

Dauer und Umfang:
8 Kurswochenenden (ca. 1 Kurswochenende/Monat)
1 Prüfungswochenende (insg. ca. 170 Stunden)
Praktika und Hospitationen (insg. 50 Stunden)
Kursorte: Nürnberg und Hamburg
Kosten: 450,-€

Seminar Medienkompetenz in Erfurt

BAT e.V. veranstaltet das Seminar Medienkompetenz für die Usher-betroffenen und sehbehinderten Menschen, die mit dem Medium Internet besser umgehen lernen möchten. Der Referent Uwe Zelle selbst ist Usher-betroffen und wird das Seminar leiten. Es findet vom 18. März bis 20. März 2016 in Erfurt statt.

Medienkompetenz:

  • Schwerpunkte des Vortrages sind:
    der Umgang mit sozialen Netzwerken, z.B. Facebook, Video hochladen
  • barrierefreies Telefonieren, TESS
  • der Umgang mit Smartphones, Videoaufnahmen machen und schicken
  • YouTube, Veröffentlichung von Videos

Den Anmeldebogen können Sie als doc und pdf-Dokument herunterladen. Dem Bogen können Sie detailliertere Informationen zur Veranstaltung entnehmen.

Taubblindenassistenz-Qualifizierung in NRW im Jahr 2016

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Ab Januar 2016 wird vom Förderverein für hör- und hörsehbehinderte Menschen in Recklinghausen zum 7. Mal eine Qualifizierung zum/zur Taubblinden-Assistenten/in angeboten.

Ziel der Qualifizierung ist, AssistentInnen mit umfassenden taubblinden-spezifischen Kompetenzen zu qualifizieren und langfristig ein neues Berufsfeld zu schaffen. Bei erfolgreichem Abschluss der Qualifizierung erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat. Damit können sie ihre Assistenztätigkeit abrechnen.

Wir bieten:

  • 10 Wochenenden Unterricht mit Gebärdensprachdolmetschern
  • 1 Blockwoche Unterricht mit Gebärdensprachdolmetschern
  • 1 Tag in der Woche Gebärdensprachunterricht
  • Praktikumsmöglichkeiten
  • Qualifizierte Vermittlung von Kenntnissen unter anderem in
    • Deutscher Gebärdensprache
    • Taktilen Gebärden
    • Lormen (Tastalphabet)
    • Braille-Schrift (Blindenschrift)
    • Orientierung und Mobilität
    • Assistenz
    • Medizinischem, rechtlichem und psychologischem Hintergrundwissen

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Blindengeld – Bundesländer vergleichen

Zum Thema Blindengeld finden Sie auf der Website des DBSV Informationen zur Verfügbarkeit und Höhe des Blindengeldes. Die Höhe des Blindengeldes ist bisher bundesweit nicht einheitlich, so dass die monatlichen Beträge von Bundesland zu Bundesland verschieden sind. Taubblinde Menschen erhalten, je nach Bundesland, sehr verschiedene finanzielle Unterstützungleistungen. Teilweise können sie Blinden- oder Sehebehindertengeld und Gehörlosengeld beziehen, teilweise nur je eine dieser Leistungen oder das Taubblindengeld, das es bisher nur in Berlin und Bayern gibt. Wir hoffen, dass sich mit Einführung des Teilhabegeldes das Blinden- und das Taubblindengeld bundesweit einheitlich gestalten wird.

Der untenstehende Link bezieht sich auf eine Übersicht zum Blindengeld.

Taubblind sein – Selbsthilfe leben lernen – Auftaktveranstaltung

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Es ist das erste Projekt, das sich gezielt der Stärkung und Aktivierung einer familienorientierten Selbsthilfe für taubblinde Kinder, Frauen, Männer und deren Angehörige in Nordrhein-Westfalen widmet.

Die Veranstaltung am 30. Oktober 2015 beginnt gegen 11:00 Uhr und endet gegen 17:00 Uhr. Anschließend laden wir Sie herzlich ein, den Tag bei Tanz und Musik mit uns ausklingen zu lassen.

Das genaue Programm mit Wegbeschreibung und Anmeldung finden Sie im Anhang (PDF für alle Sehenden und Sehbehinderten, DOC für  Braillezeilenleser).

Weitere aktuelle Informationen, Termine und Angebote zum Projekt und zur DGfT finden Sie außerdem auf unserer Homepage

Barrierefreie Spreewald-Kahnfahrt

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Anfang September 2015 nahmen zwei Dutzend Personen der Selbsthilfegruppe Taubblinde in Berlin mit einer Gebärdensprachdolmetscherin an der rollstuhlgerechten Kahnfahrt des Fährmannsvereins „Flottes Rudel“ in Lübben/ Spreewald teil. Der Kahn hatte eine kleine Hebebühne und einen Platz mitten zwischen den Sitzreihen für den Rollstuhl um den Ein- und Ausstieg zu erleichtern. „Kahn“ ist die Bezeichnung für ein flachgehendes, mit Stocherstangen wie Staken zu bewegendes Boot, das in den Flüssen und Kanälen des Spreewalds häufig anzutreffen ist und dort lange Zeit als hauptsächliches Verkehrsmittel diente. Unsere Kahnrundfahrt dauerte mit Grillessen ca. 5 Stunden, in denen wir durch das grüne Lübben und die malerische, urwüchsige Wald- und Wiesenlandschaft unmittelbar zum Storchennest fuhren. Der Fährmann erzählte uns viel Wissenswertes über den Spreewald und seine Tradition. Kurz hielten wir an einem Imbiss am Fluss, um die leckeren Spreewaldgurken auszuprobieren.

Qualifizierungsmaßnahme zur Taubblindenassistenz in Hannover

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Erstmals bietet das Taubblindenwerk in Norddeutschland eine Qualifizierungsmaßnahme zur Taubblindenassistenz an. Die erste Qualifizierung startet am 16. November 2015. Wer an einer Teilnehme Interesse hat, findet weitere Informationen im Anhang. Dort finden Sie auch die Teilnahmebedingungen. Bitte schicken Sie eine Bewerbung an das Deutsche Taubblindenwerk.

Qualifizierungsmaßnahme zur Taubblindenassistenz in PDF

siehe unter http://www.taubblindenwerk.de/aktuelles-141.html